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Flexible Pflege-Ressourcen direkt in der Primärplanung.
careanesth und POLYPOINT: Zwei Partner führen interne und externe Pools – Personalpool und Temporäreinsätze – direkt in der operativen Personaleinsatzplanung (PEP) zusammen.
25. März 2026
Der Druck steigt: Hoher Koordinationsaufwand trifft auf knappe Ressourcen. Jährlich verlassen rund 7 Prozent der Pflegenden den Beruf – oft auch, weil flexible Arbeitsmodelle fehlen oder schwer zugänglich sind. Viele Organisationen arbeiten deshalb mit internen Personalpools oder externen Lösungen für Temporäreinsätze. Doch diese sind oft nicht durchgängig in der Dienstplanung abgebildet: Wesentliche Schritte wie Anfragen, Rückmeldungen oder der Abgleich von Verfügbarkeiten laufen vielerorts ausserhalb der Lösung, verursachen Medienbrüche und erhöhen den administrativen Aufwand. Was fehlt, ist die durchgängige Abbildung der Prozesse von Personalpool- und Temporäreinsatzplanung – End-to-End.
«Flexibilisieren und Vernetzen heissen die Trumpfkarten, die auszuspielen sind.»
Peter Gmeiner, Lead Portfoliomanagement, POLYPOINT
Temporärarbeit und Poolmodelle: Planung ohne Umwege.
So wird die gemeinsame Lösung von den beiden Partnern konkret umgesetzt: careanesth bringt die externe Temporärabdeckung über die Plattform ein, POLYPOINT bildet die Poolplanung direkt im PEP ab.
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Interner Personalpool im PEP: Planungsverantwortliche finden, buchen und planen verfügbare Mitarbeitende direkt im Planungsboard (Planblatt), stellen Anfragen und erhalten automatisierte Push-Bestätigungen. Eine Heatmap unterstützt die transparente Sicht auf Verfügbarkeiten. Pool-Metriken (inkl. CSV-Export) liefern Kennzahlen für Auswertung und Steuerung.
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Externe Ressourcen nahtlos einbinden: Die careanesth-Plattform ermöglicht den Zugriff auf qualifizierte Pflegefachpersonen zur Besetzung einzelner Schichten bis hin zu mehrmonatigen Einsätzen. Definierte Kompetenzen und Buchungsmechanismen sorgen dafür, dass Personalressourcen gezielt vermittelt werden.
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Selbstbestimmung und Flexibilität für Fachkräfte: Pflegefachpersonen definieren ihre Verfügbarkeiten selbst. Flexible Arbeitsmodelle wie Poolzugehörigkeit oder Springerfunktion – auch ergänzend zur bestehenden Festanstellung – werden einheitlich beschrieben und im Kapazitätsmanagement der Planungslösung nutzbar gemacht.
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End-to-End statt Insellösungen: Vernetzung setzt voraus, dass Abläufe vollständig digital abgebildet sind. POLYPOINT verbindet dezentrale und zentrale Prozesse und öffnet die Planung für interne und externe Personalpools.
«Mit zeitgemässen zusätzlichen Arbeitsmodellen können wir dazu beitragen, die Zahl der jährlichen Berufsaussteiger zu senken.» Alain Meyer, Delegierter des Verwaltungsrats, careanesth
Belastungsspitzen und Unterdeckungen proaktiv abdecken.
Wenn Belastungsspitzen oder Unterdeckungen auftreten, lassen sich offene Dienste im PEP einerseits aus dem internen Personalpool besetzen. Andererseits können sie direkt über digitale Anfragen an passende Mitarbeitende aus dem externen Netzwerk abgedeckt werden. Sobald eine Buchung erfolgt, wird die Personaleinsatzplanung automatisiert aktualisiert und Benachrichtigungen werden ausgelöst. Eine Analyse der Daten aus der Temporärplattform zeigt, dass Gesundheitsorganisationen Temporärkräfte häufig bereits vor Schichtbeginn buchen (durchschnittlich rund 24 Tage im Voraus). Absehbare Unterdeckungen können nun frühzeitig geschlossen werden.
Ergebnis für Gesundheitsorganisationen.
Erwarteten Engpässen lässt sich so proaktiv begegnen. Aus der Kombination interner und externer Poolplanung mit PEP ergeben sich drei Effekte:
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Weniger Suchaufwand, mehr Führungszeit: Zugriff auf geprüfte Verfügbarkeiten reduziert Koordinationsaufwand, senkt indirekte Kosten und erhöht die Planungsgüte.
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Bessere Allokation: Echtzeit-Synchronisation von Buchung und Ressourceneinsatz reduziert Leerzeiten und Vorhalteleistungen.
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Höhere Attraktivität: Flexible Einsatzformen stärken Selbstbestimmung und Passung zu Lebensrealitäten von Mitarbeitenden. Ein wichtiger Beitrag zur Reduktion der Fluktuation.
Ausbau Richtung vernetzter Kapazitätssteuerung.
Nächste Schritte umfassen den weiteren Ausbau der Personalpool-Integration (interne und externe Pools), standardisierte Kompetenzprofile für stationsübergreifende Einsätze, Onboarding-Leitfäden für Kurz- und wiederkehrende Einsätze sowie mehr Transparenz dank Pool-Metriken für Controlling und Budgetierung. So wird die Personaleinsatzplanung zum Drehpunkt einer vernetzten Kapazitätssteuerung – mit direktem Einfluss auf Sicherheit, Qualität und Wirtschaftlichkeit.
Flexibilisierung, die im Dienstplan ankommt.
Temporärarbeit und Poolmodelle sind längst ein fester Bestandteil der Personalkapazität in Spitälern. Entscheidend ist ihre strategische und operative Einbettung in PEP, Budget und Teamabläufe. Die gemeinsame Lösung von POLYPOINT und careanesth schafft dafür die operative Verbindung: Die Planung der internen und externen Personalpools wird in der Primärplanung abgebildet – mit direktem Impact auf den Dienstplan.
Kontaktieren Sie uns, wenn Sie interne Pools und Temporärressourcen direkt in Ihrer PEP abbilden möchten.
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